Das Arbeitsprinzip

 

Die Schilfpflanzen versorgen die im Wurzelbereich lebenden Mikroorganismen mit Sauerstoff. Zudem filtern sie durch ihre Wurzeln das Wasser aus dem flüssigen Klärschlamm und verdunsten unter anderem durch ihre großen Blätter das gefilterte, saubere Wasser in die Luft.

Die in der Biozönose PURE-KSVE lebenden Mikroorganismen (Pilze und Bakterien) bauen die organischen Inhaltsstoffe des Schlammes ab. Durch den aeroben Mineralisierungsprozess findet eine Strukturänderung von Schlamm zu Erde statt.

Das nicht von den Wurzeln aufgenommene Trübwasser wird über den Kiesfilter drainiert und in einen Sammelschacht geleitet. Von dort wird es in die Kläranlage zurückgeführt.

Das Ausgangsmaterial Klärschlamm wird zu Erdmaterial. Das Volumen verringert sich durch den Wasserentzug und die Mineralisierung der organischen Substanz um 90 - 95%.


 

Der Klärschlamm wird oberflächlich aufgebracht


 

Pflanzen unterstützen die Verdunstung


 

Nach einigen Jahren kann die entstandene, stichfeste und krümelige Erde entnommen und gartenbaulich oder landwirtschaftlich verwertet werden.

Hierzu bieten sich Lärmschutzwälle, Blumenanlagen in Ortschaften (Fußgängerzonen, Verkehrsinseln u.a.) oder Rekultivierungsmaßnahmen bei Deponien an. Des Weiteren kann das Material als Kulturboden, z.B. zur Aufzucht der Schilfpflanzen für die Bepflanzung von Vererdungsbeeten, verwendet werden.